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Neues Verbraucherinsolvenzverfahren vorgesehen
Freitag, 22. August 2008
Folgende Änderungen werden durch die Bundesregierung geplant:
  1. Die Laufzeit des Verbraucherinsolvenzverfahren soll künftig auf 8 Jahre erhöht werden.
  2. Eine Verfahrenskostenstundung wird es nicht mehr geben.
  3. Der Pfändungsschutz soll wegfallen.
  4. Bei vorhandenen pfändbaren Vermögen oder Einkommen wird die Restschuldbefreiung nur noch erteilt wenn der Insolvenzverwalter vergütet wird.
  5. Die Restschuldbefreiung/ Entschuldung kann nach 10 Jahren beantragt werden.
  6. Die Gläubiger erhalten bei der Verweigerung zur Restschuldbefreiung mehr Rechte und können u.U. die Entschuldung versagen.
Genauere Informationen werden sicher in Kürze in der Presse oder bei den Gerichten bzw. Schuldnerberatungsstellen zu erfahren sein.
 
GmbH mit einem Euro Startkapital
Sonntag, 13. Juli 2008
Künftig kann neben der traditionellen GmbH (Grundkapital 25.000€) eine weitere Form gegründet werden. Mit nur einem Euro Startkapital können sich Unternehmensgründer in Deutschland mit der Rechtsform der Kapitalgesellschaft selbständig machen. Im Zuge der größten GmbH - Reform wird außerdem der Betrug bei Firmenpleiten wirkungsvoller bekämpft. Laut Ministerin B. Zypris wäre das eine "massive Entrümpelung" des Rechts.
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Zahl der Firmeninsolvenzen geht zurück
Dienstag, 11. März 2008
Nach neuesten Berichten des Statistischen Bundesamtes ist die Zahl der Firmeninsolvenzen weiter rückläufig. Im jahr 2007 ist sie auf dem niedrigsten Stand, seit 2000 gerechnet, angelangt. Insgesamt meldeten 29.160 Unternehmen Insolvenz an, dass sind 14,6 Prozent weniger als im Jahr 2006. (s.a. Umfrage).
Dagegen stieg die Anzahl der Verbraucherinsolvenzen (Privatinsolvenzen) auf einen Rekordstand von 105.238 Fällen an. Das entspricht einer Steigerung von neun Prozent. Ein Ende ist nicht in Sicht.
 
Weniger Firmeninsolvenzen
Sonntag, 9. September 2007
Laut Statistischem Bundesamt gingen im ersten Halbjahr 14.515 Firmen in die Insolvenz. Das sind 10,8 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2006. Damit hat sich der Trend des Rückganges der Firmeninsolvenzen fortgesetzt – was sicherlich in Zusammenhang mit der konjunkturellen Entwicklung zu bringen ist. Dagegen nahmen die Verbraucherinsolvenzen (Privathaushalte) im ersten Halbjahr 2007 um 52.430 (19,8 Prozent) zu.
 
Umfrageergebnisse Steuererhöhung
Donnerstag, 15. Februar 2007
2006 starteten wir eine Umfrage zum Thema Mehrwertsteuererhöhung auf 19% in 2007. Die Frage war, wie sich die Anzahl der Insolvenzen in 2007 verändern wird. Es haben 61 Personen abgestimmt. Ca. 39% sind der Meinung, dass die Zahl der Insolvenzen in 2007 etwas zurückgehen wird und nur 11% nehmen an, dass die Anzahl drastisch steigen wird. Klicken Sie auf weiter um sich die detailierten Umfrageergebnisse anzeigen zu lassen.
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Berater mit Durchblick
Montag, 18. Dezember 2006
Mit Erfahrung und Spezialwissen können Fach- und Führungskräfte im Ruhestand weiterhin wertvolle Dienste leisten. Ein Bericht vom 23. November 2006, erschienen im "Nordeutschen Handwerk" u.a. über Rolf Genennig, der als Freiberufler Firmen in Krisensituationen berät und begleitet.
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